Zweitplatziertes Lieblingsdings

Aktualisiert: 19. Feb.




Willkommen zu meinem zweitplatzierten Lieblingsdings, dem Schreiben.

So nutz ich diese Möglichkeit ganz still im Hintergrund, im Verborgenen und tipp hier ein wenig fröhlich einige Gedankensfetzen nieder.

Bevor ich beginne, möchte ich zum Thema Rechtschreibung gerne noch etwas erläutern; Ich liebe Sprachen, ich respektiere ihre Grammatik, den Aufbau und ihre Regelung, mehr noch, ich finde es ausserordentlich wichtig. Würde ich fehlerfrei und korrekt schreiben wollen, müsste ich auf der Stelle wieder damit aufhören. Will heissen, da das Schreiben ja primär nicht meine erste Berufung ist und dies hier einfach ein kleiner Blog, der irgendwo unauffällig auf unserer Website platziert ist, sneak ich mich hier jetzt so durch. Wir werden bestimmt einigen das/daß - Fehlern begegnen, die Groß - Kleinschreibung wird auch manchmal aufblitzen. Kommas benutze ich zwar wahnsinnig gerne, weil ich gerne sehr lange Sätze bilde, ihre korrekte Platzierung ist mir jedoch auch eher etwas Intuitives. Nichtsdestotrotz mag ich es, manchmal einige Dinge in einem Fluss niederzuschreiben, das werde ich tun, weil's Spass macht. Dinge die Spass machen sollte man eh öfters machen. Darum konzentrieren wir uns halt einfach mehr aufs Inhaltliche und überspringen die Fehler.

Deal..?!

Ändern können wir’s jetzt gerade nicht.

So, nun zu meinem ersten Geplänkel, welches sich um Musik und Massagen dreht. Etwas das in meinem Berufsalltag alltäglich ist, denn ja, meine Hände kneten einige Köpfe, ich liebe es.

Ein kurzes Innehalten. Wäre der Tag ein Satz, wäre eine Kopfmassage ein Komma in einem vollbepackten Tag. Einen Augenblick Stille, durchatmen. Musik durch meine Ohren, in meine Materie dringen lassen, im Rhythmus der Musik meine Hände machen lassen, was sie zu tun wissen um dem Menschen, der mit mir in jenem Moment ins Nirvana eintaucht, zu entspannen. Kopfmassagen sind etwas grosses, denn der Kopf wird im Alltag sehr selten von anderen Menschen berührt. Dies ist eine sehr persönliche und vertrauliche Handlung. Im Alltag grüssen wir uns, im besten Fall mit unseren Händen, drei Küsschen oder einer Umarmung. Man käme nicht auf die Idee jemandem durchs Haar zu fahren, dies bleibt den absolut Nächsten vorbehalten. Einer Mutter ihrem Kind, einer Liebenden ihrem Liebenden. Einer Coiffeuse ihrem Kunden, es bedeutet grosses Vertrauen, welches mir in dieser Situation entgegen gebracht wird. Das ist mir bewusst und dieses behandle ich mit viel Respekt und Dankbarkeit. Während also meine Hände deinen Kopf massieren, wird deine Blutzirkulation angeregt, die dann dafür sorgt, dass alle wichtigen Nährstoffe zu deinen Zellen transportiert werden, welche dann zu einem gesunden Haarwachstum führen. Alte Hautschüppchen werden abtransportiert, deine Atmung wird tiefer, deine Gedanken etwas langsamer. Solche Dinge brauchen wir alle und dies zuverlässig und öfters als wir es uns zu Gemüte führen. Dabei wäre dies so gut, denn es löst eine Kette von Gutem aus. Du läufst entspannter hier heraus, tauchst wieder in deinen Alltag ein. Überquerst dann smooth und tiefenentspannt in geschmeidigem Gang eine Kreuzung. Das Rotlicht, in deinem Empfinden halt eher in sattem Grün gesehen. Hupt dich eventuell ein erzürnter Autolenker wohl berechtigt an, wirst du ihm vielleicht nur einen scheuen Mittelfinger zeigen, ihm sogar ein Lächeln schenken statt mit beiden Fäusten auf dessen Motorhaube zu hämmern. Der wird verwundert sein über deine milde Reaktion und sein Gemüt wird auch ein klitzekleines Bisschen entspannter sein usw. und so fort. Will heissen, tu Gutes im Kleinen, dies die ganze Zeit, immer wieder fortwährend und alles wird um einen Atemzug, ein bisschen besser werden auf unserem Planet. Klingt einleuchtend, oder..?!

So das wars jetzt fürs Erste. Ich muss dafür erst ein Gefühl entwickeln, wie das so geht, zu schreiben für eine kleine Öffentlichkeit. Ich probiere mich hier jetzt einfach aus. Ich habe mir vorgenommen einen Text pro Woche zu kreieren. Ich setze mich dann irgendwo hin, tippe in meinen Mac irgendetwas, wie das und fühle mich dabei wie eine Autorin.

Gut so, das Leben ist ein Film, ein Theater und wenn ich jetzt gerade Lust hab Autorin zu sein, tu ich das doch mal, denn ich bin ja schliesslich die Regisseurin meines Stücks, das Leben die Bühne dazu.

Bravo.

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